Albrecht Schrader – „Nichtsdestotrotzdem“

Die Banalität des Alltags in Lieden und doch kein Schlager.

Bei Staatsakt ist Albrecht Schrader kein Neuling. Im letzten Jahr veröffentlichte er die EP „Leben in der Großstadt“, deren Titelsong sich zu einem echten Szene-Hit entwickelte. Auch live überzeugt Schrader nicht nur als Musiker, denn er ist ein echter Entertainer, der es versteht, das Publikum zu begeistern.

Nebenher fand der gebürtige Hamburger Zeit, Klavier auf dem neuen Album von Pete Doherty zu spielen. Auf der Herrenmagazin-LP „Sippenhaft“ ist der vielseitige Musiker als Pianist und Gitarrist zu hören. Schrader schreibt auch Musik fürs Theater. So schrieb er unter anderem die Musik für Thomas Melles Stück „Ännie“ am Theater Bremen. Bei der Aufzählung der Aktivitäten von Schrader darf man auf keinen Fall vergessen, dass er auch noch der musikalischer Leiter des Rundfunktanzorchesters Ehrenfeld fungiert, hinter dem sich nichts Geringeres als die Showband des Neo Magazin Royale verbirgt.

Albrecht Schrader

Schraders Texte machen Spaß, sind sie doch hinter ihrer eher trivialen Front auch herrlich subversiv. Manchmal fehlt der Musik Albrecht Schraders ein Bruch, der einen aufhorchen lässt. So kann es passieren das einen die wunderbar runden Songs einlullen, man nur noch auf die weichen Melodien hört und alles um einen her verschwindet. Aber auch das kann ja bekanntlich schön sein.

„Nichtsdestotrotzdem“ von Albrecht Schrader ist ein schönes fast zu sauber produziertes Stück Musik, welches auf ironische Weise Nähe zum Schlager sucht. Teilweise gelingt es doch hin und wieder nervt es einfach nur. „Nichtsdestotrotzdem“ ist aber in jedem Fall hörenswert. Hör einfach in Albrecht Schraders „Nichtsdestotrotzdem“ rein und urteile selbst.

Albrecht Schrader – „Nichtsdestotrotzdem“ erscheint am 05.05.2017 via Staatsakt/Caroline International als CD, LP und Digital.

Albrecht Schrader ist natürlich auch live zu erleben:
22.05. Berlin, Roter Salon
23.05. Hannover, Lux
24.05. Hamburg, Kleiner Donner
25.05. Heidelberg, Karlstorbahnhof
26.05. Köln, Subway
23.09. Münster, Gleis 22
24.09. Bremen, Tower
26.09. München, Orangehouse
27.09. Wien (AT), Rhiz
28.09. Dresden, Groovestation
29.09. Stuttgart, Merlin

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