Auf Strittmatters Spuren

Am vergangenen Wochenende war es nicht so unerträglich heiß und somit herrschten ideale Bedingungen für einen Wochenendausflug.

Diesmal ging es in die Niederlausitz, genauer gesagt nach Bohsdorf. Wem das nichts sagt, dem wäre erklärend der bekanntere Name des Dörfchens nachgereicht – „Bossdom“. Na, klingelts? Spätestens jetzt geht Strittmatter-Fans ein Licht auf, denn Bohsdorf ist die Heimat des Ladens. Über diesen Laden, das Dorf und seine Menschen schrieb Strittmatter im Buch „Der Laden“ – Teil 1 bis 3.

Erwin Strittmatters Elternhaus ist Heimat des Ladens, um den sich ja alles rankt. Die historische Ladenausstellung zeigt den Laden um 1920 und eine kleine Ausstellung zur Familie Strittmatter. Der Laden ist sehr liebevoll und originalgetreu hergerichtet worden. So kann man ganz hervorragend in die Zeit der Handlung des Romans eintauchen. Neben den Laden sind auch die alte Backstube, die Wohnräume der Familie in der ersten Etage des Ladens und der Hof inklusive Taubenschlag zu besichtigen. Auch sind viele aus dem Roman bekannte Orte im Dorf markiert und so kann man mühelos einen ganzen Nachmittag auf den Spuren Strittmatters unterwegs sein.

Die Erwin-Strittmatter-Gedenkstätte „Der Laden“ hat von März bis November geöffnet und ein Besuch lohnt sich absolut.

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