Childhood – „Universal High“

Die 70er stehen der Zeit hoch im Kurs

Mein Gott was waren die Siebziger schön. Afro war die coolste Frisur, die Sommer waren schön warm aber nicht heiß und die Musik war so was von Disco. Viel Blödsinn der letzten Jahrzehnte war noch nicht passiert und so war man damals viel unbeschwerter und freier.

Disco- und Hippiekultur schufen einen Sound der noch heute gern auf Partys gespielt wird. Und auch wenn viele der heutigen Partygäste die Siebziger nicht miterlebten so lebt doch der Mythos von der großen Zeit des wilden Tanzens, Liebens und Feierns. Auch war damals alles so schön bunt.

childhood

So gesehen ist es kein Wunder, dass Childhood den unbeschwerten Sound der 70er auf ihrem zweiten Album „Universal High“ zum Thema machen. Childhood kommen aus Nottingham, dieser geschichtsträchtigen Stadt in den East Midlands.

Die Band besteht neben Frontman und Sänger Ben Romans-Hopcraft, aus Leo Dobsen, Jonny Williams, Max Danieli-Fantin und Thomas Tomaski. Seit 2010 macht das Quintett zusammen Musik und bereits das Debüt-Album „Lacuna“ sorgte für einiges Aufsehen.

Für ihr zweites Album haben sich die Fünf neu erfunden. Die zehn Tracks auf „Universal High“ sind super entspannte, moogige Wohlfühlnummern. Bei den Aufnahmen arbeiteten Childhood mit dem Produzenten Ben H. Allen zusammen, der bereits mit Gnarls Barkley und Animal Collective im Studio war.

Die Songs sind sehr rund, wunderschön und verbreiten ein nicht aufhören wollendes Urlaubsfeeling.

Live gibt es Childhood übrigens vom 20. Bis 23. September beim Reeperbahn Festival.

„Universal High“ von Childhood erschien am 21. Juli via Marathon Artists, Kobalt Lebel Service und Rough Trade.

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