Emprire in Dust – „A Place To Rest“

Eine musikalische Alternative zu trübem Herbstwetter.

Empire in Dust ist ein recht neues ElektroPop Projekt aus Berlin. Das Trio besteht aus Manuel – Gesang; Songwriting; Produktion, Alina Keyboard; Gesang und Lars am Bass.

Mit „A Place To Rest“ präsentieren die Drei ihr Debütalbum und passend zum Herbst – jenen Tagen zwischen der Hochstimmung des Sommers und der Stille des Winters – tauchen Empire in Dust mit „A Place To Rest“ den Hörer in ein spannungsreiches und angenehmes Wechselbad von Klängen und Emotionen.

Viele Songs klingen energisch und gehen nach vorn. Aber hört man genauer hin, so stimmen sie auch nachdenklich. In den Texten geht es um das Streben nach Größerem, nach dem Guten und Perfekten ­- in ganz unterschiedlichen Situationen des Lebens. Doch es geht auch um das Scheitern daran und darum, herauszufinden, was am Ende zählt und was bleibt.

Wie die Musik auf „A Place To Rest“ stecken auch viele Menschen voller Energie und wollen etwas bewegen. Doch mancher ist rastlos, folgt vergebens überhöhten Idealen und verliert sich darin. Die ursprünglichen Intentionen geraten in Vergessenheit. Und das Selbst? Ein Fremder. Die Geschichten welche in den Songs erzählt werden wollen daran erinnern, dass man immer wieder Zeit und Raum für sich, die eigene Seele schaffen muss.

Das erste Album der drei Berliner ist vor allem von Indie-Pop und -Rock beeinflusst. Der bleibt der E-Bass das einzige Zupfinstrument. Warme Synthie-Sequenzen und -Flächen bestimmen das Klangbild. Die Songs auf „A Place To Rest“ sind sehr eingängig und so wie die Texte sind auch die Melodien – sie laden ein zum Nachdenken und Träumen. Und wenn der Regen die Herbstsonne ablöst, dann gibt es doch nichts schöneres.

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