Es lebe die Kunst!

…oder die über Kunst berichten.

Es ist schön das es immer noch Leute gibt, die sich für Kunst in jeglicher Form interessieren und gerne und gut darüber schreiben.

Eine Vertreterin dieser mittlerweile recht raren Personengruppe ist Lizette Ardelean. Die 22jährige Neuleipzigerin stammt aus Timișoara in Rumänien. Lizette kam vor zwei Jahren nach Leipzig um hier Politikwissenschaften zu studieren, doch haben sich ihre Interessen in den zwei Jahren verschoben und nun peilt sie die Medienwissenschaften an.

Effusive war ursprünglich ein Blog, in dem Lizette den daheimgebliebenen und den in die ganze Welt verstreuten Freunden über ihr Leben im Ausland berichtete. Irgendwann bemerkte sie, dass sie gern und mit Freude über verschiedenste Themen schreibt und weil auch das Feedback auf den Blog sehr positiv war wurde aus dem Blog schnell ein Magazin.

Bisher liegt das Gewicht des Effusive Magazine auf Interviews. Lizette und ihre Mittstreiter in Sachen Kunstberichterstattung interviewen der Zeit beinahe alles was im Leipziger Indie-Musikbereich unterwegs ist, so lange es kein banaler Scheiß ist, denn banal wird ja von den meisten etablierten Magazinen und Radiosendern zu Hauf unters Volk gebracht.

Es muss aber nicht immer neben der Spur sein. Lizette sagt: „manchmal ist es schön ein Thema zu haben welches viele Menschen kennen, denn so erfährt Effusive automatisch mehr Aufmerksamkeit und außerdem streichelt es ja auch die Seele. Meistens jedenfalls.“ Und so kann Effusive neben Interviews mit Nachtfarben oder Lizard Pool auch auf Beiträge zu und mit Schwergewichten wie Tocotronic verweisen.

Inhaltlich ist das Effusive Magezine gar nicht so festgelegt wie es scheint. Zwar ist die Musik im Moment absolut dominant, aber auch Literatur und die Bildenden Künste sollen in Zukunft ihren festen Platz im Effusive bekommen. Um viele Felder beackern zu können braucht es natürlich auch viele Helfer. Diese zu finden ist nicht immer einfach, denn Entlohnung gibt es nicht und dennoch ist Zuverlässigkeit gefragt. Im Gegenzug – sozusagen als nicht monetären Gewinn – bekommt der Mitstreiter jedoch die Möglichkeit der Mitgestaltung und hat somit Einfluss auf das Magazin und seine Wahrnehmung.

Lizette Ardelean und ihre Redakteure haben viele Ideen. Einiges hat auch schon den Weg in die ToDo-Listen der nächsten Zeit gefunden.

Das Effusive Magezine hat das Zeug sich zu einem wichtigen Kulturmagazin zu entwickeln. Da dieses Ziel eher morgen als heute zu erreichen ist, kann man allen Beteiligten nur Kraft und Ausdauer und den potentiellen Konsumenten anhaltendes Interesse und Neugier wünschen.

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