Leyla McCalla – „A Day For The Hunter – A Day For The Prey“

Zwischen Blues, Bayou und haitianischem Folk….

Leyla McCalla wurde in New York geboren, sie ist demnach eine eichte New Yorkerin. Ich hätte sie eher nach New Orleans oder Baton Rouge sortiert und damit hätte ich gar nicht so daneben gelegen. Denn heute lebt Leyla McCalla im Bundesstaat Louisiana. Ihre Eltern kommen ursprünglich aus Haiti und diese Wurzeln spielen für sie bis heute eine sehr große Rolle in ihrem Leben.

Wenn sie singt, so tut sie das auf Französisch, in haitianischem Kreol und in Englisch. McCallo sagt: „Jede Sprache bringt eine andere Art von Persönlichkeit in meine Stimme“.

Ihr aktuelles Album „A Day For The Hunter, A Day For The Prey“, welches bereits Ende Mai erschien, erzählt von ihrem Leben als Tochter haitianischer Einwanderer und von ihrem Leben in Louisiana.

leyla mccalla

Dorthin sei sie gezogen, um ihre musikalischen Wurzeln zu finden. Denn es gebe zahlreiche Querverbindungen zwischen Haiti und Lousiana. Leyla McCalla sagt, dass sie dort hin gezogen sei, weil es zwischen Leben und Kultur auf Haiti und im US-Bundestaat Louisiana so viele Parallelen gibt.

Leyla McCallas Musik ist ein Kaleidoskop, so herrlich bunt und Facettenreich. Die Instrumentierung verweist immer wieder auf die Südstaaten und was immer wieder aus dem Rahmen fällt ist ihr Cello. Das Cello ist ihr Lieblingsinstrument. Oft wird es unterschätzt, doch kann das Cello, sowohl Rhythmusinstrument als auch Melodieinstrument sein. Ein Cello kann traurig oder fröhlich klingen, es kann kantig und kratzig aber auch weich und leicht klingen. McCalla sagt: Ich liebe es, diese unterschiedlichen Charaktere zu erkunden.“

Auf ihrem neuen Album „A Day For The Hunter, A Day For The Prey“ lässt und Leyla McCalla an ihren Erkundungen teilhaben.

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