Olsson – „Millions“

Ein echtes Frühlingshighlight!

Olsson war ja schon im letzten Jahr mehrfach Thema bei uns und nun ist Olsson schon wieder Thema. Zu Recht! Denn im Mai gibt es endlich das erste Album des Schweden.

Christian Olsson ist kein unbeschriebenes Blatt. Aber das war ja klar. Zu Beginn der Zweitausender war er Gründungsmitglied der schwedischen Band Fibes Oh Fibes. Fibes Oh Fibes waren auch international recht erfolgreich. Die Band arbeitete mit Künstlern wie Icona Pop, Kim Wilde, Lionel Richie oder Gary Kemp (Spandau Ballet) zusammen.

In den letzten Jahren teilte sich Olsson das Studio mit dem schwedischen Künstlerkollektiv INGRID (Lykke Li, Peter, Björn & John, Miike Snow) und produzierte mit Künstlern wie Charlie XCX, SeeB, Jacob Banks, MishCatt und Mapei. Da treffen Stile und Ideen aufeinander und vieles bleibt erst mal eine Idee.

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Als er vor einiger Zeit in New York war, öffnete er den Ordner „Solo Projekt“ auf seinem Computer und fand erstaunlich brauchbare Sachen. „Ich hatte das Gefühl, dass ich nichts zu verlieren hatte und nur gewinnen konnte. Dabei wollte ich genau jenes Gefühl einfangen, was man hat, wenn man zum ersten Mal Musik hört, jene Momente, die man als Teenager hat.“, beschriebt Olsson den Initial-Moment. Olsson sagt: „Olsson ist Marvin Gaye & Luke Perry. Olsson ist Wu Tang Clan & Nina Simone. Olsson ist Bez & Beck. Olsson sind grelle Farben und Olsson ist für mich Hoffnung im stärksten Sinne. House Piano und Madchester Beats. Gospel und simple Melodien. Und es ist mein Nachname.“

Die erste Single „Hold On“ schaffte es aus dem Stand in die deutschen Top 100 Radiocharts und wurde für die Kampagne eines Mobilfunk-Riesen ausgewählt. Es ist ein Durchhalte-Song – ein Musik gewordener Energierigel, der vom Kampf handelt, von Sinn und Zweck des Lebens. Wenn man denkt, man hat den Kampf verloren, aber dann doch einen Ausweg findet. Für die Aufnahme des stimmgewaltigen Gospelchors reiste Olsson nach London, wo er Vula Malinga (Basement Jaxx, Sam Smith), Adeleye Omotayo (Amy Whinehouse), Sam White (Florence & the Machine) and Eska Mtungwazi an die Mikros locken konnte. Kein Wunder das der Track eine so eine Wucht hat.

Da Olssons Musik stark durch die 90er Rave-Kultur beeinflusst ist, war es nur logisch, diesen Weg auch optisch fortzuführen: So wurden die Sheffield-Legenden The Designers Republic beauftragt, den Klang von Olssons Stimme als Artwork zu visualisieren. Damit wurde ein ästhetischer Ansatz gewählt, der an die Arbeit von 90er-Jahre Pionieren wie Pulp, Aphex Twin und Primal Scream erinnert, welche ebenfalls eine progressive, Design-dominierte und markenähnliche Bildsprache mit Hilfe von The Designers Republic kreierten.

„Millions“ ist so herrlich abwechslungsreich und bewegt sich zwischen den Polen tanzbarer, handgemachter Popmusik, Soul, Easy Listening und Manchester Rave mit einer schönen Schlagseite zum 90er-Vibe. Tracks wie „Grace Jones“, „Fool For Love“, „Silent War“ oder eben „One In A Million“ oder „Hold On“ sind alle großartige Popnummern, die aber niemals zu weichgespült daherkommen.

Freut euch auf den Wonnemonat Mai, Olsson und „Millions“.

Olsson – „Millions“ erscheint am 12. Mai via Universal.

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