Sylvan Esso – „What Now“

Elektropop verschafft Glücksgefühle

Zweifellos ist diese Aussage gewagt, gibt es doch unzählige Beispiele die genau das Gegenteil belegen. Daher schränke ich die Aussage ein und behaupte das der Elektropop von Sylvan Esso Glücksgefühle verschaffen kann.

Sylvan Esso sind Amelia Meath und Nick Sanborn, sie leben in Durham, einer Stadt in North Carolina – USA. Auf ihrem zweiten Album in dessen Titel sie sich die nicht neue Frage nach dem „Was Nun“ stellen schwingt eine gewisse Ratlosigkeit mit.

sylvanesso

Das ist oft der böse Nebeneffekt des Erfolgs, man fragt sich ob man auch beim zweiten Mal den Nerv des Publikums trifft. Also: wird die Platte gefallen? Wird das Bild gefallen? Wie hoch startet die erste Auflage? Der Erfolg verlangt die Fortsetzung des Erfolgs doch ob diese stattfindet weiß man erst nach der Veröffentlichung. So wird es wohl auch den Beiden ergangen sein.

Aber eigentlich kann uns das Konsumernten oder Musikliebhabern ja egal sein. Was zählt ist was uns gefällt. Auch wenn die Künstler manchmal daran zerbrechen.

Bei Sylvan Esso ist das ganz einfach, denn man macht einfach weiter und hofft. Die Musik der Beiden ist allerfeinster Elektropop mit Hang zum Minimalismus, Text und positiver Grundeinstellung. In ihren Texten beackern Meath und Sanborn alles was und Menschen so beschäftigt, also Liebe, Ängste….
Dazu kommt noch eine ordentliche Portion Witz und schon ist das aktuelle Album von Sylvan Esso charakterisiert.

„What Now“ von Sylvan Esso ist musikgewordener Sommer und erschien bereits am 28.04. bei Loma Vista Records via Caroline/Universal.

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