Electric Feat – “Electric Feat”

Sozusagen ein Bombast-Debüt

Wer bitte sind den Electric Feat? Hintern dem schön klingenden Namen steckt ein Rock-Quartett aus Athen. Im Einzelnen sind das: Dionysis Nanos (Dr. Nanos) an der Gitarre, Themos Ragousis (Madam Manthos) am Bass, Georgios Dimakis (Prins Obi) – Gesang / Schlagzeug und Kostas Stergiou (The Tree) – Schlagzeug und Percussion.

Was die Vier da an Musikalischem abliefern kann man guten Gewissens als hochwertigen Psych-Rock mit 70er-Jahre-Swing und Proto-Doom-Vibes bezeichnen. Und auch wenn die Vermutung nahe liegt, so sollte man festhalten, dass Electric Feat kein schnödes Retro-Ensemble sind.

Mit Electric Feat kann man die Geschichte des 70er-Jahre-Rocks in 10 Tracks nachvollziehen, von Alice Coopers verrückter Art bis zu Black Sabbaths dunkler Kraft. Zwischendurch kommen dann auch noch The Doors, Jimi Hendrix vorbei. Dieser Exkurs in die Geschichte ist brutal, mysteriös, süß, aufregend, umwerfend – ein wohltuender Schlag in die Fresse.

Das Motto der heftigen Rocker ist „Rock ist tot, also lass uns auf seinem Grab tenzen“. Aufgenommen wurden die zehn Songs (beinahe live) im äußerst gemütlichen Diskex-Studio. An den Reglern im Studio war Sergios Voudris ‘(The Voyage Limpid Sound) der mit seiner Erfahrung für die Aufnehmen von unschätzbarem Wert war.

Die 10 Tracks auf „Electric Feat“ sind so unterschiedlich wie die Msuik der Siebziger selbst. Diese Platte platzt beinahe vor Kraft und gibt dir Energie.

Electric Feat – „Electric Feat“ erschien am 24.02.2020 via Inner Ear Records und ist nur auf limitiertem 180-Gramm-Vinyl erhältlich.