Gretchen Peters – „Dancing With The Beast“

Frauen im Focus

Ich bin zwar keine Frau, aber weil es um Musik geht und weil Musik nicht vordergründig weiblich oder männlich ist habe ich mal reingehört.

Gretchen Peters

Die in Nashville lebende Singer-Songwriterin Gretchen Peters stell auf „Dancing With The Beast“ weibliche Charaktere – vom Teenager bis hin zur alten Frau – in den Mittelpunkt. Und das mit Absicht. Denn der Women’s March 2017 und die #MeToo Bewegung fielen in die Entstehungszeit des neuen Albums. Da Gretchen Peters eine Frau ist und weil sie sich für Frauenrechte einsetzt war klar, dass für „Dancing With The Beast“ eine feministische Perspektive unverzichtbar war.

Eine bittersüße Schönheit begleitet das Fortschreiten der Zeit. Veränderungen sind oft entweder schmerzlich oder schön. In diesem Spannungsfeld bewegen sich ihre Songs. Ihre Melodien begleiten die Melancholie und bringen ihr Songwriting auf ein neues Level, obwohl sie die Latte mit dem Album „Blackbirds“ im Jahr 2015 sehr hoch legte schafft sie es mit „Dancing With The Beast“ noch ein Stück weiter.

Das neue Album wurde von Doug Lancio und Barry Walsh koproduziert. Drei der insgesamt elf neuen Songs hat Gretchen Peters zusammen mit Ben Glover sowie einen weiteren auch mit Matraca Berg geschrieben. Mit „Dancing with the Beast“ schafft es Gretchen Peters den Hörer in ihren Bann zu ziehen und so bestätigt sie noch einmal, dass sie wohl eine der besten Singer-Songwriterinnen ihrer Generation ist.

Ja, auf „Dancing With The Beast“ geht es um Inhalte. Aber weil es Musik und kein Aufsatz ist lebt das neue Album von Gretchen Peters vor allem von den schönen Melodien und ihrer großartigen Stimme.

Gretchen Peters – „Dancing With The Beast“ erscheint am 18.05.2018 via Proper Records/H’art .

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