Madsen – „Lichtjahre“

Es ist schön ansehen zu können wie sich Bands entwickeln

Hättest du gewusst dass Madsen ein Familienname ist? Madsen klingt gut, lässt sich super aussprechen und ist nicht negativ konnotiert. Wenn es einem dann noch einfällt sich einfach so zu nennen, dann ist ja schon fast alles in Butter.

Madsen Bandfoto

Drei der Bandmitglieder sind Brüder und sie heißen tatsächlich Madsen. Der Vierte im Bund heißt Maurer aber Mauer ist als Bandname vielleicht nicht so günstig und bei einer demokratischen Abstimmung hätten ja eh die Madsen-Brüder gewonnen.

Ihr erstes Album veröffentlichten Johannes (Gitarre), Sebastian (Gesang, Gitarre, Texte), Sascha (Schlagzeug) und Niko Maurer (Bass) im Jahr 2005. Das Debüt heiß auch „Madsen“ und hielt sich 23 Wochen in den deutschen und über 30 Wochen in den österreichischen Charts.

Aber nicht nur der Name bringt der Band von Anfang an Glück, auch ihre Herkunft stellt sich als absoluter Segen heraus, denn das Wendland ist quasi das Nichts und hier lernt man den Zusammenhalt, der für eine funktionierende Band wichtig ist.

Kurz nach Gründung der Band 2004 schickte die Band ein Demo an Universal Music und bekam sofort einen Vertrag. Aus solchen Geschichten werden Filme gemacht.

Das Debütalbum „Madsen“ sowie die Singles „Perfektion“ und „Vielleicht“ wurden große Erfolge. Publikum, Presse und das Musikfernsehen feierten die Band. Mit ihrem Mix aus verzerrten Gitarren, hymnischen Melodien und griffigen deutschen Texten ohne jede Peinlichkeit positionieren sich Madsen von Beginn an in einer ganz eigenen Sparte, in der es nur Madsen gibt und in der sie deshalb auch alles dürfen.

Von Tour zu Tour wurden die Locations größer und die Festivalslots besser. Auf Festivals ist der Erfolg der Band sowieso am besten spürbar, wenn tausende Menschen jeden Alters und Geschlechts die gesamte Setlist von Madsen lauthals mitsingen und selbst eher Unbeteiligte immer wieder feststellen „Ach, das ist von denen?!“

Mit „Lichtjahre“ präsentieren sie nun ihr siebentes Album. Auch „Lichtjahre“ ist wieder voll geradeaus. Zwar gibt es mit Songs wie „Mein erstes Lied“ oder „Ich tanze mit mir allein“ kleine Ausreißer, doch lösen sie sich nicht von der allgemeinen Stimmung des Albums.

„Lichtjahre“ ist ein konsequentes Album. Man kann hören wie sich die Band in Sachen Musik und Text weiterentwickelt hat, doch sind sich die Vier absolut treu geblieben und so klingen Madsen immer noch wie Madsen und so setzen sie mit „Lichtjahre“ noch eins drauf.

Madsen – „Lichtjahre“ erscheint am 15.06.2018 via Arising Empire / Warner.

Live gibt es Madsen auch:
14.06. Trier – Porta Hoch 3
23.06. Hurricane Festival
24.06. Southside Festival
28.-30.07 17.-19.08. Eier Mit Speck Festival
17.-19.08. Hütte Rockt Festival
25.08. Rock am Beckenrand

16.11. Hannover – Capitol
17.11. Köln – Live Music Hall
23.11. München – Tonhalle
24.11. Stuttgart – Theaterhaus
30.11. Leipzig – Werk 2
01.12. Wiesbaden – Schlachthof
07.12. Saarbrücken – Garage
08.12. Bremen – Pier 2
14.12. Berlin – Columbiahalle
15.12. Hamburg – Mehr! Theater
21.12. Lingen – Emslandarena