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Thursday, July 7, 2022
Jimi Tenor - „Omniverse“

Jimi Tenor – „Omniverse“

Facetten eines spannenden Menschen und seines Tuns

Jimi Tenor wurde 1965 in Lahti geboren. Irgendwann änderte er seinen Namen und so wurde aus Lassi Letho eben Jimi Tenor. Sein neuer Name entspringt seiner liebe zum Tenorsaxofon und der Bewunderung für den Musiker Jimmy Osmond.

Nach der Schule studierte er Musik, ging dann nach New York und arbeitete dort als Souvenir-Fotograf auf dem Empire State Building. In seinem Apartment arbeitete Tenor weiter an seiner Musik und es entstand diese sehr eigenwillige und für ihn so typische Mischung, irgendwo zwischen House, Jazz und experimentellem Pop.

Mit seinem Solo-Debüt „Sähkömies“ im Jahr 1994 begründete er eine der wohl spannendsten zeitgenössischen Künstlerkarrieren. Während Tenor in den 1990ern vor allem als Techno-Pionier in Erscheinung trat, widmete er sich in den 2000ern vor allem seiner großen Liebe, dem Jazz.

„Omniverse“ ist keine Biographie und auch kein Katalog. „Omniverse“ ist wie das Leben des Jimi Tenor ein Kaleidoskop. Ein Kaleidoskop seines Tuns und seiner Ideen. Die Texte erklären einiges und zeigen auch Hintergründe auf, doch die Bilder sprechen für sich. In „Omniverse“ geht es um das Leben des finnischen Pop-Stars überhaupt. Auf über 190 Seiten zwischen zwei festen Buchdeckeln warten unzählige Fotos mit kleinen erklärenden Texten in englischer Sprache darauf genüsslich durchgeblättert und bestaunt zu werden.

Dieses Buch entführt in ein paralleles Universum, in dem manches auf dem Kopf seht und vieles durch eine rosa oder anders gefärbte Brille betrachtet wird.

„Omniverse“ erschien am 20.5.2022 im Ventil Verlag, in der Reihe Sounds, Sights and Stories.

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